19
Feb
stored in: open.source and tagged: ,

…ist die derzeit aktuelle Version des Gentoo Ablegers Sabayon, die aber im Gegensatz zu Gentoo ohne eigenes Kompilieren auskommt und seit gestern Nacht in der 64bit Version ihren Dienst auf meinem Laptop (ASUS A8JP mit Core2Duo und ATI X1700 GraKa) verrichtet.

In diesem Artikel erzähle ich ein wenig was ich so davon halte, falls du Sabayon Linux nicht oder kaum kennst kann ich dir eigentlich empfehlen den Artikel wenigstens kurz zu überfliegen. Solltest du Sabayon schon kennen/benutzen und wissen was equo ist, dann steht hier wohl nichts neues für dich. Ich möchte in dem Fall nur so viel sagen: Ich finde es in Ordnung. Es ist nicht mein geliebtes Gentoo (jaja, ich bin ein kleiner Fanboy, aber ich denke, ich bin noch halbwegs realistisch), aber definitiv mein neuer Ersatz für Ubuntu für meine schnellen Linuxinstallationen. (weiterlesen…)

15
Feb
stored in: open.source and tagged: , ,

Vor kurzem wollte ich von der Fachschaft aus auf meinen Rechner in der WG zugreifen, SSH habe ich bereits extra weitergeleitet. Zu dumm nur, dass mir das nichts nützt solange die Kiste abgeschaltet ist.
Aber: Wozu gibt es denn bitte Wake-On-LAN?

Damit ich weder selber Magic Packets von einem Terminal ohne passende Tools erzeugen, noch irgendwelche Ports an meinem Router (eine Fritz!Box mit Freetz, d.h. SSH Zugriff und crond) öffnen muss habe ich mir ein kleines PHP Skript geschrieben. (weiterlesen…)

13
Feb

Ich habe soeben testweise ein Mail Treshold eingebaut. Man kann nun eine Tick Length einstellen in der nur eine bestimmte Menge Mails verschickt werden darf.

Mehr später, eigentlich sollte ich gerade am Lernen sein…

Downloadlink: http://dev.seb7.de/jSMTPproxy-1.1.tar

Gruß, Sebastian

11
Feb
stored in: server.hosting and tagged: ,

Freedns ist ein praktischer Dienst wenn der eigene Registrar bei DNS Einträgen wenig flexibel ist (z.B. mein ISP Greatnet, denen muss ich für jede DNS Änderung eine Mail schreiben *grml*). Wenn man die Freedns-Nameserver als zuständige DNS Server eintragen lässt, kann man seine DNS Records bei diesem Dienst ohne weiteres beliebig anpassen – egal ob einfacher A Record oder aber MX oder gar AAAA oder ein schöner SPF oder was man sonst alles will.
Als einzige Gegenleistung kann jeder User von Freedns eine Subdomain auf der so von Freedns verwalteten Domain anlegen. Zwar muss man Subdomains freischalten bzw. ablehnen (Freischaltung erfolgt nach einer gewissen Zeit sonst automatisch), aber das ist mir immernoch lieber als selber redundante DNS Server zu installieren, zu bezahlen und zu warten.
Wer seine Domain lieber für sich selbst, also privat haben will, kann eine Art Premiumaccount kaufen. Für je 5$ pro Monat (diese sind stackable, würden die MMORPGler sagen) bekommt man jeweils 3 “invisible marker”, die je eine Domain nur für den Besitzer selbst nutzbar machen.

Da ich vorhabe in nächster Zeit einige fremde Domains auf meinem Server zu Hosten kommt Freedns damit zwar nur für meine eigenen Domains (sebmeyer.de und archimedes.mobi – seb7.de hat bereits ein gutes Managment Interface für DNS bei Domain Factory) in Frage, aber ich muss bei meinen Kunden auch nicht so viele Änderungen machen (A Record ist bei Greatnet automatisch richtig, d.h. ich muss nur MX eintragen lassen).

Achso, dadurch, dass es Greatnet endlich geschafft hat, Freedns als meine DNS Server einzutragen ist mein Blog nun unter sebmeyer.de verfügbar :-)

28
Jan
stored in: open.source and tagged: ,

Nachdem mein eigentlich richtig konfigurierter Postfix nach wenigen Stunden online schon als Spamschleuder herhalten musste habe ich beschlossen herauszufinden wie die Spammer ihn zum Senden überreden konnten.

Dazu habe ich mit Java Sockets eine Art “Multithreaded SMTP Logging Proxy Server” programmiert, der die Verbindungen an einen SMTP Server weiterleitet und nach Abschluss einer Verbindungen die übertragenen Nachrichten auf der Konsole ausgibt.
Was noch fehlt ist Logging in Dateien (und zwar Nachrichten- anstatt Verbindunsweise) sowie sinnvolle Möglichkeiten zur Konfiguration, aber die ist mehr eine Sache des “Loaders”, da der Proxy an sich keine main-Funktion hat und alles was ich derzeit als Parameter vorgesehen habe bei der Instanzierung übergeben wird. (weiterlesen…)

Wenn ich schon einen neuen vServer habe (Danke an Greatnet :) ), dann kann ich auch direkt mal hier bloggen was ich damit anstelle/anzustellen versuche und wie es es (nicht) erreicht habe.

Also, zum Server: Basissystem ist ein Gentoo (natürlich up2date), als Webserver läuft derzeit ein lighttpd mit PHP5, vHosts und SSL (FYI: Ich verwende ein kostenloses StartSSL Zertifikat).  Abgesehen davon nutze ich MySQL als DBMS und betreibe einen der unirc.de IRC Server (karma.irc.unirc.de, ircd ist unrealircd).
Soweit zu den Dingen die so funktionieren wie ich will. Da ich keinen Mailserver gestellt bekomme, meinen Kunden allerdings E-Mail für ihre Domains anbieten möchte arbeite ich derzeit an einem Postfix + Postfixadmin + Dovecot Setup (dazu soll dann später noch Spamassassin kommen), was bisher allerdings nur dazu geführt hat, dass ich 20.000 (ja, Zwanzigtausend) E-Mails aus der Mailqueue enfernen musste (wieviele gesendet wurden weiß ich nicht) und bei Yahoo gegreylisted wurde obwohl mir *alle* E-Mail Relay Tests die ich mit Google gefunden habe (gut ein halbes Dutzend, unter anderem natürlich der von abuse.net, wo ich auch angemeldet bin) attestiert haben, dass mein Server nicht als Relay konfiguriert ist (und meine Postfix-Config spricht auch dafür, finde nicht nur ich…)

Naja, immerhin funktioniert meine Firewall/IDS ganz gut, d.h. ich kann einfach eingehenden SMTP Traffic nurnoch von 127.0.0.1 erlauben um wenigstens aus PHP Scripten heraus E-Mails versenden zu können ohne eine Spamschleuder zu sein (*kotz*, das war meine schlimmste Befürchtung)…

Gut, dass ich erst im April die erste Seite hosten werde…

Cheers, Sebastian