28
Jan

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.
12
Nov
stored in: open.source and tagged:

Ok, nun ist es doch so weit: Ich gebe ein wenig unqualifizierten Senf zur Wikipedia ab. Bisher habe ich wenig an der Wikipedia mitgearbeitet. Kleinere Änderungen, Korrekturen und Ergänzungen (normalerweise als IP [*pfui*], weil ich meinen Usernamen/PW vergessen habe), als Autor bin ich nur bedingt zu gebrauchen.
Als ein solcher Aussenstehender will ich es mir nicht anmaßen Vorschriften zu machen, was die Community in der Wikipedia zu tun oder zu lassen hat. Aber, mal im Ernst: Die Situation in dieser Community ist anscheinend voll daneben.

Als ehemaliger Spieler von Browsergames habe ich manche Community bzw. Allianz/Clan kommen und gehen sehen. Und das Symptom in der Wikipedia kommt mir nur zu gut bekannt vor. Meistens ist das aufgetreten, bevor sich eine Nachfolgeorganisation gegründet hat.

Natürlich ist die Wikipedia doch etwas größer, aber die Gruppendynamik ändert sich dadurch marginal, die Größe ist dafür nahezu nicht relevant – es dauert nur was länger, und der harte Kern bleibt vielleicht auch noch eine Weile dort, wo sie schon immer waren.

Hier sollte ich mich outen: Ich würde in der Wikipedia wahrscheinlich zu den Inklusionisten zählen.

Wer die üblichen Nachrichtenquellen liest (*hust* Fefe *hust*) wird sicherlich schonmal davon gehört haben, dass es Überlegungen zu einem Fork der Wikipedia gibt. Nun gibt es da ja zwei Varianten: Man schnappt sich einen Datenbankdump, kopiert den in eine neue MediaWiki Installation und nennt das ganze dann Anhalter. Gut? Nein. Sicherlich nicht. MediaWiki ist ganz nett für das, was man eigentlich mal damit vor hatte, so wie z.B. subversion ganz nett ist.
Ahh, subversion, wird jetzt der ein oder andere sagen, das ist ja nun auch wieder etwas älter. Richtig. Für bestehende Projekte, oder kleine Projekte ist subversion auch ganz toll und klappt auch wunderschön, aber irgendwann haben dann ein paar Leute gemerkt, dass Subversion bei großen Projekten nicht das kann, was sie alles haben wollen.

So ist das auch mit MediaWiki: Es wäre doch toll, wenn jeder, der Webspace oder Server hat sich sein eigenes MediaWiki aufsetzen kann, dort für sich selbst relevante Artikel (WTF ist ein Lemma? Was anderes als ich aus Mathe kenne, oder?) einpflegt und der breiten Masse zur Verfügung stellt.

Pustekuchen. Kaum jemand würde den Artikel finden, wahrscheinlich niemand würde ihn erweitern, solange er nich in der offiziellen Wikipedia steht… Einige wissen sicher, worauf ich hinaus will: Subversion, eigene “Ableger”, das schreit doch gerade zu nach git.

Und genau damit hat jetzt jemand (aus dem CCC-Umfeld, soweit ich das sehe) angefangen. Ich finde die Idee super. Klar, da gibt es noch einige wichtige Fragen (so hat man normalerweise auch in git einen Hauptentwicklungszweig – Und wer pflegt den? Wer entscheidet, was DA relevant ist?).

Wen das ganze anspricht, dem knalle ich jetzt hier einfach mal den Link zum Projekt vor die Nase: http://scytale.name/blog/2009/11/announcing-levitation

Bisher habe ich mich damit kaum auseinander gesetzt, aber es ist im Prinzip auch das, was ich mir schon länger denke. Das ist auch der Grund, weshalb ich beschlossen habe, dort mit zu machen. Ok, ich weiß natürlich nicht in wie weit meine Fähigkeiten ausreichend sind (PHP, SQL, HTML, JavaScript, Java… naja, bisher gibt es da Code in Python :-( ), aber das ist zumindest mal mein Plan, den:

Die WikiPedia ist eine tolle Sache, nur will ich einem solchen Haufen nicht das gesamte Weltwissen anvertrauen.

Wenn das ganze ordentlich gemacht wird, die Kontrollstrukturen von Anfang an besser sind als bei Wikipedia, dann sehe ich darin die nächste Evolutionsstufe zum freien Wissen: Freies, dezentrales, unzensiertes Wissen über alles, wodrüber man nur einen Eintrag in irgendein Lexikon machen könnte.

Ich würde mich über eure Kommentare dazu freuen, vielleicht auch, was ihr von soetwas erwartet (Aber man bedenke: Meine einzige Beteiligung bisher ist, dass ich die Idee gut finde und den IRC Channel #levitation im Freenode betreten habe).

(Anmerkung in eigener Sache: Dieses Wordpress unterstützt nun Login/Kommentare mit OpenID :-) )

28
Okt
stored in: other.stuff and tagged:

Ich bin eben zufällig über ein Dokument des FBI gestolpert. Leider sind die interessanten Stellen geschwärzt, aber beim Überfliegen dennoch interessant womit die sich rumschlagen müssen. Sehr schön fand ich gerade:

Deployment Operations Personel (DOC) will deploy a
CIPAV to geophysically locate the subject issuing bomb threats to
the Timberline High School, Lacy, Washington. The CIPAV will be
deployed via a Uniform Resource Locator (URL) address posted to
the subject’s private chat room on MySpace.com (a popular social
networking website)

Sowas scheint doch tatsächlich zu klappen Oo Also sind das garkeine Spammer, sondern das FBI will uns alle überwachen. Errr, ich meine ESC:s/FBI/BND/

Hier ist der Beitrag auf Wired, allerdings ist das Dokument nicht mehr auf deren Server (ein Schelm wer Böses denkt?), aber es wurde natürlich gemirrored.

07
Okt

Nachdem ich letztes Mal auf den Track eines Freundes verlinken musste, habe ich dieses Mal selbst den Weg getracked.

Online kann man sich das File hier ansehen: http://www.gpswandern.de/gpxviewer/gpxshow.shtml?url=http://uni.seb7.de/gwwzht.gpx

Viel Spass damit ;-)

16
Aug
stored in: Allgemein and tagged:

Ein kurzer Bericht aus dem Urlaub: Am 17. September ist der von der Piratenpartei initierte OptOutDay. An diesem Tag sollen alle Leute zu ihrem Bürgeramt gehen und der Weitergabe ihrer Daten widersprechen (mehr Details auf der Website!).

Und jetzt ab dafür, die 24h WLAN Subscription läuft gleich ab…

Wenn man physikalischen Zugriff auf eine Maschine hat, kommt man ja bekanntlich immer irgendwie in das System rein. Der normale Weg ist ja, dass man einfach die Datei, in der das Passwort steht manipuliert. Das Problem daran ist, dass dadurch evtl. auch andere Passwörter verändert werden…

Einen etwas anderen, imho cooleren Ansatz fährt Kon-Boot: Man lädt (entweder von Diskette oder CD) einen virtuellen Bootloader der den Kernel (egal ob Windows oder Linux – es ist ein 2 in 1 Tool :D ) im Speicher manipuliert und so den Login mit einem beliebigen Passwort erlaubt ohne, dass dabei irgendwas auf der Festplatte verändert werden muss.

Ich muss sagen: Richtig geiles Werkzeug (und es hat mir gerade den Tag gerettet, weil ich mal schnell an eine Windowskiste musste, deren Passwort ichvergessenhabe um daran weiter zu arbeiten… Also großes Danke an die Entwickler!!)

Sich gegen Missbrauch zu wehren ist eigentlich auch recht einfach: Booten von CD/Diskette im BIOS deaktivieren und ein BIOS Admin Passwort setzen. Dann muss jemand, der dieses oder ähnliche Werkzeuge missbraucht vorher den Rechner aufschrauben, was wesentlich auffälliger als nur eine Diskette oder CD im Laufwerk ist… 100% verhindern kann man solche Tools aber eigentlich nicht, ausser vielleicht mit einem Linuxkernel, der im RAM anders aussieht und nicht von der Heuristik gefunden werden kann (bis diese dann angepasst wird).

Gruß, Seb

Wichtig: Immer dran denken, dass man sowas nur machen darf, wenn man dazu vom Besitzer des Computers authorisiert ist! Sollte eigentlich jeder wissen, aber ich sage es lieber nochmal dazu.

Hi, ich weiß nicht wer das hier schon alles gesehen hat, aber obwohl ich diese Dinger nur aus WarGames (IMDB-Link) kenne, finde ich es sau cool :-)

Und zwar ein Video, wie jemand mit einem Akustikkoppler (Wikipedia) aus dem Jahre 1964 ins Internet geht (ok, man braucht eine Zwischenstation, da das Modem nur Point to Point macht, aber so what? ;-) )

Vielleicht sollten wir Gnulpf ein Modem verpassen, damit interessierte Studenten sich auch mal mit sowas einwählen können. Oder ein Workshop für den Technotag?

Wie dem auch sei, hier das Video:

Unglaublich, auf der Website der Stadt Kaiserslautern finden sich bereits heute schon alle Ergebnisse zur Europa- und Kommunalwahl online.

Eine Kommunalwahl zu manipulieren ist ja wirklich kein Akt (es spricht ein Wahlhelfer), aber die ganze Europawahl? Ich muss den Leuten bei der Stadt wirklich gratulieren, reife Leistung! :)

Ergebnisse

Die Website der Stadt weiß es schon heute...

Nagut, ganz so toll ist es nicht, denn bisher stehen alle Ergebnisse bei genau 0%, aber wen es interessiert, wie die Wahl in Kaiserslautern morgen ausgeht, kann auf dieser Website der Stadt (klick mich) live mitfiebern wer denn gewinnt.

Ist dann auch was schönes für die Generation Twitter “Oh nein, die CDU hat gerade die SPD überholt! #Wahl #Kaiserslautern #CDU #SPD #Politik #Livenews” :P

(Und wenn jetzt wer behauptet, ich schreibe das nur, weil ich seit einem Monat schon nichts mehr geschrieben habe… arg… erwischt)

Und nun zum sinnvollen Teil: Wer noch nicht weiß, wen er morgen für die EU wählen soll, der sei (nochmal) auf den Wahlomaten hingewiesen. Oder einfach die Piraten wählen, das geht schneller und ist auch toll :)

Unter dem Titel “Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten” läuft unter epetitionen.bundestag.de seit dem 22. April eine Petition gegen die anstehende Internetzensur.

Als Argument wird angeführt, dass das Sperren durch das BKA mit Hilfe der Provider undurchsichtig und unkontrollierbar ist, zumal die Sperrlisten nicht öffentlich einsehbar sind. Vom Umgehen einer DNS Sperre mal ganz zu schweigen (so müssen Unis diese meines Wissens nach nicht implementieren).

Da ich dies auch als eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit sehe, bin ich für diese Petition. Zur Bekämpfung der Kinderpornografie gibt es effektivere Maßnahmen, die auch wirklich verhindern, dass Kinder missbraucht werden.

Der Link kommt übrigens eigentlich vom Bernd, aber der wollte nur ICQ Spam machen und hat es mir, als politisch Aktivem*) überlassen, das zu bloggen. Also, here we go. Sorry für den Spam ;-)

*) Hm, naja… vielleicht ein klein wenig aktiver als unaktiv…

04
Mai
stored in: Allgemein and tagged:

Am 10. Mai findet in Mainz ein Weltrekordversuch statt. Es geht darum, dass möglichst viele Gitarristen zusammen ein Lied spielen. Leider muss man sich per Post anmelden, aber falls ich das Lied hin bekomme und noch mehr mitkommen würden, schaue ich, dass ich meinen Heimaturlaub dieses Wochenende ein wenig umplane.

Mehr Infos gibt es beim ZDF (klick mich).

Danke an Tobi ;-)